Hier eine allgemeine Beschreibung des Aufbaus eines Gartenhauses von Palmako

Hier wird die Montage eines Palmako Gartenhauses im Allgemeinen beschrieben. Für den Aufbau Ihres Gartenhauses ziehen Sie Bitte die mitgelieferte Aufbauanleitung zurate.

Hinweis:
Neben den Teilen für das Gartenhaus befinden sich noch eine Zusatzbohle (längste Wandbohle), ein Zusatzbrett (längstes Dach- bzw. Fußbodenbrett) sowie 2-3 gekennzeichnete Schlaghölzer in der Verpackung. Diese Teile tauchen allerdings nicht auf der Stückliste auf.

 

Lagerhölzer

Als Erstes werden die Lagerhölzer montiert. Dazu werden diese in gleichem Abstand (Fundamentplan in der Aufbauanleitung beachten) auf dem vorbereiteten Fundament ausgelegt. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Lagerhölzer in der Waage und in einem rechten Winkel liegen. Nur so ist eine einwandfreie Montage möglich. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können die Lagerhölzer bedenkenlos zusammengeschraubt werden.

Hinweis:
Um das Gartenhaus vor Nässe und Fäulnis zu schützen, sollten Sie eine Feuchtigkeitssperre zwischen Fundament und Lagerhölzer zu legen.
Des Weiteren ist es zu empfehlen die Lagerhölzer im Fundament zu verankern. Dafür eignen sich beispielsweise Stahlwinkel oder Betonanker, diese sind aber nicht im Lieferumfang enthalten.

 

Wände

Nachdem die Lagerhölzer montiert sind, geht es mit den Wänden weiter. Die Wände werden so zusammengesteckt, dass die Federn immer nach oben zeigen. Benutzen Sie daher immer ein Schlagholz mit dem Hammer und schlagen Sie nie mit dem Hammer allein auf die Feder. Den Aufbau der Wände entnehmen Sie der Aufbauanleitung.

Als Erstes werden die halben Bohlen der Vorder- bzw. Rückwand verlegt und an den Lagerhölzern befestigt. Danach werden die Seitenbohlen in Position gelegt und der erste Bohlenkranz ist fertig. Dieser Bohlenkranz sollte einige Millimeter überstehen. Dadurch bildet sich eine Tropfkante und die Lagerhölzer werden vor Nässe geschützt.

 Messen Sie nun die beiden Diagonalen aus. Diese müssen millimetergenau übereinstimmen. Nur dann ist der Rahmen im Winkel. Sind die Diagonalen nicht im Winkel muss man diese neu ausrichten.

Stimmen die Diagonalen überein kann man weitere Bohlen montieren. Diese einfach mit der Nut in die Feder stecken und mit Hammer und Schlagholz  fest schlagen. Ab der 5ten oder 6ten Bohlenschicht kann man die Montage der Tür in Angriff nehmen.

 

Tür und Fenster

Montage der Tür:

Bei einer Einfachtür wird diese einfach in die entstandene Öffnung geschoben und fest auf die unterste Bohle gedrückt. Danach muss man nur noch die Türgriffe anbringen und schon kann man die Tür öffnen und schließen. Bei Doppeltüren gibt es einige weitere Punkte zu beachten. Zuerst einmal muss der Rahmen der Doppeltür zusammengebaut werden, da dieser aus Transportgründen lose geliefert wird. Dazu werden einfach die vier Rahmenhölzer zusammengefügt und verschraubt. Diesen Rahmen schiebt man dann wie bei einer Einzeltüre auch in die davor vorgesehene Öffnung. Die Türblätter sollte man erst nachdem man den Rahmen montiert hat einfügen.

 

Montage der Fenster:

Die Fenster werden genauso wie die Tür auch montiert. Der einzige Unterschied ist: Das Fenster wird nicht direkt am Boden montiert, sondern erst nach einigen Bohlen. Die genaue Anzahl findet sich in den Wandplänen. Man muss lediglich darauf Achten das Fenster nicht auf dem Kopf einzubauen.

 

Hinweise
Achten Sie beim Einbau von Fenster und Türen immer auf die Einbaurichtung. Türen gehen vom Innenraum des Hauses nach außen hin auf. Dreh-Kipp-Fenster gehen nach innen auf und Hänge- sowie Drehfenster gehen nach außen auf (die Fenstergriffe sind innerhalb des Hauses)

Weder Fenster noch Türen müssen an den Wandbohlen befestigt werden. Wird dies dennoch gewünscht dann, sollten diese nur mit einer oder zwei Schrauben im unteren Bereich der Rahmen befestigt werden. Dadurch können sich die Wandbohlen beim Trocknen immer noch setzen.

Mit dem endgültigen Einstellen der Türen muss man warten bis sich das Holz nach 2-3 Wochen dem Klima angepasst hat und die Wandbohlen sich gesetzt haben.

 

 Giebel:

Bei den meisten Gartenhäusern besteht der Giebel aus einem Stück. Bei manchen jedoch aus mehreren, in diesem Fall müssen die verschiedenen Teile erst miteinander verschraubt werden. Nach der Montage der letzten Wandbohle wird der Giebel auf die Vorder- und Rückseite aufgesetzt und verschraubt. In den Giebelstücken sind Aussparungen. Darin werden die Dachpfetten eingelassen. Da die Dachpfetten ebenfalls Aussparungen besitzen kann das Dach nicht verrutschen.

Fügen Sie also die Pfetten in die dafür vorgesehenen Aussparungen ein. Danach überprüfen Sie bitte ob die Verbindungsstellen zwischen Giebel, oberster Wandbohle und Dachpfette eine plane Fläche bilden. Ist dies der Fall dann können die Pfetten von oben mit dem Giebel verschraubt werden. Ist dies nicht der Fall sollten die Wandbohlen nach unten geklopft werden oder Giebel bzw. Seitenwandbohle etwas nachgehobelt werden.

 

Dach:

Bevor die Dachbretter verlegt werden sollte man noch einmal kontrollieren ob das Dach zu 100% in der Waage steht.

Beginnen Sie dann mit dem Verlegen der Dachbretter. Starten Sie an der Vorderseite des Hauses. Klopfen Sie die einzelnen Bretter leicht zusammen und vernageln Sie diese oben und unten an den Dachpfetten. Dabei ist darauf zu Achten die Dachbretter nicht zu dicht aneinander zu befestigen da dieses sich sonst aufwölben können wenn das Holz noch arbeitet. Um das Arbeiten des Holzes auszugleichen lässt man also ca. 1 mm Platz zwischen den einzelnen Brettern.

Hinweis:
Es ist wichtig das gesamte Dach über auf die Parallelität der Traufkanten zu achten. Auch Überstand und Auflage auf der Firstpfette sollten gleich sein.

Die Dachbretter müssen mit den Pfetten bündig abschließen. Eventuell muss man dazu die letzten Dachbretter schmaler sägen.

Nachdem die Dachbretter verlegt sind müssen noch Dachabschlussleisten und Dachpappe angebracht werden. Ob die Dacheindeckung und die Abschlussleisten zum Lieferumfang gehören können Sie der Stückliste entnehmen. Zuerst schraubt man die Dachrandverstärkungen und die Dachrandleisten unter die Enden der Dachbretter (Falls im Lieferumfang)

 

Dachpappe:

Wenn die Dachpappe im Lieferumfang enthalten ist schneiden Sie für die Dacheindeckung Bahnen entsprechend der Dachlänge ab. Diese Bahnen werden dann, mit der unteren Seite des Daches beginnend, befestigt. Legen Sie dazu die Bahnen längs von der Hinter- zur Vorderwand des Gartenhauses. Die unterste Bahn lassen Sie dann einige Zentimeter über das Dach hinaus stehen (Tropfkante) und befestigen Sie mit Dachpappnägeln im Abstand von ca. 15cm. Bei den weiteren Bahnen gehen Sie genauso vor. Allerdings müssen Sie darauf achten, dass die Bahnen um mindestens 10 cm mit der vorherigen Bahn überlappen.

Nachdem die Dachpappe befestigt ist bringt man noch die Windbretter und Giebelblenden an.

 

Fußboden:

 Zu guter Letzt wird noch der Fußboden eingebaut. Das geschieht zuletzt um unnötige Verschmutzungen zu vermeiden.
Die Fußbodenbretter werden auf die Lagerhölzer aufgelegt und dann von einer Seite beginnend mit Nägeln befestigt. Evtl. Muss das letzte Brett noch durch Schneiden angepasst werden. Danach werden noch die Leisten zwischen Wand und Fußboden angebracht um eventuelle Fugen abzudecken.
Ähnlich wie beim Dach auch sollten Sie zwischen den einzelnen Brettern ein wenig Platz lassen damit das Holz weiter Arbeiten kann. Bei feuchtem Klima lassen Sie 1-2 mm Platz zwischen den Brettern, bei trockenem und heißem Klima können Sie die Bretter auch direkt aneinander legen.

 

Sturmleisten: 

Die Sturmleisten werden im Innenraum befestigt. Achten Sie auf die in der Bauanleitung angegebenen Maße und durchbohren Sie die Wandbohlen an den entsprechenden Stellen. Zum Montieren nutzen Sie die mitgelieferten Schlossschrauben. Diese dürfen aber nur handfest angezogen werden um ein weiteres Arbeiten des Holzes zu ermöglichen. Wichtig ist diese Befestigungen zu regulieren sobald das Haus sich gesetzt hat.

 

 

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