Diese Dinge sollten Sie vor dem Aufbau eines Gartenhauses berücksichtigen

 Um ein Gartenhaus aufzustellen, bedarf es noch einigen Vorbereitungen. Die Wichtigsten davon haben wir hier einmal zusammengetragen, um zum reibungslosen Aufbau Ihres neuen Gartenhauses mit beizutragen.

Baugenehmigung

Eine der ersten Schritte sollte das Besorgen einer Baugenehmigung sein. Bei kleinen Gartenhäusern ist eine extra Baugenehmigung in der Regel nicht notwendig. Bei größeren Gartenhäusern oder aber auch Ferienhäusern können allerdings Baugenehmigungen notwendig werden. Diese richten sich in der Regel nach dem Volumen des zu errichtenden Gartenhauses. Diese Auflagen sind aber von Ort zu Ort verschieden, sodass hier kein pauschaler Zahlenwert genannt werden kann. Holen Sie sich diese Informationen und die evtl. benötigte Baugenehmigung daher schon im Vorfeld bei Ihrer Gemeinde ab.

Fundament

Auch der Untergrund, an dem das Gartenhaus errichtet werden soll, muss vorbereitet werden. Zu diesem Zweck muss unter dem Gartenhaus ein Fundament errichtet werden. Ein gutes Fundament trägt erheblich zur Sicherheit und Haltbarkeit Ihres Gartenhauses bei. Ein absolut waagrechtes Fundament gewährleistet eine absolut gerade Montage der Blockbohlen und ein passgenaues Anbringen der Türen. Zudem schützt ein Fundament gegen ein Einsinken des Gartenhauses in den am Standort vorhandenen Untergrund. Das Fundament sollte 5 cm über die Bodenfläche hinaus ragen und somit das Haus gegen Feuchtigkeit schützen. So wird auch eine ausreichende Unterlüftung des Hauses gewährleistet.

Wir schlagen folgende Fundamentarten vor:

  • Streifen bzw. Punktfundament
  • Gehwegplattenfundament
  • geschüttetes Betonfundament

Die Lieferung

Die Gartenhäuser durchlaufen eine sorgfältige Werkskontrolle. Sollte es dennoch einen Grund zur Reklamation geben lassen Sie uns den ausgefüllten Kontrollschein zukommen und wir leiten alles weitere für Sie in die Wege. Eine ausführliche Erläuterung zur Gewährleistung finden Sie hier.

Anstrich und Pflege des Gartenhauses

Holz ist ein Naturprodukt und daher gleicht ein Stück nie zu 100 % einem anderen. Daher sind verschiedene Maserungen, Schattierungen sowie Verwachsungen und andere Veränderungen keine Fehler, sondern haben Ihren Ursprung im unterschiedlichen Wuchs der Bäume.

Unbehandeltes Holz vergraut nach einiger Zeit und kann verbläuen oder verschimmeln. Um das Holz, und damit Ihr Gartenhaus davor zu schützen, sollte es mit geeigneten Holzschutzmitteln behandelt werden.

Um einen Optimalen Schutz zu gewähren, sollten die Bodenbretter mit einer farblosen Grundierung behandelt werden. Achten Sie dabei besonders auf die Unterseite. da diese nach der Montage nicht mehr zu erreichen ist und daher keine Nachbesserungen möglich sind.

Auch Türen und Fenster sollten mit einer Grundierung behandelt werden. Dabei ist es wichtig Innen- und Aussenseite gemeinsam zu streichen, da sie sich sonst verziehen können.

Die Außenhaut sollte nach dem Aufbau grundiert werden und nach dem trocknen mit einer Holzlasur gestrichen werden. Diese Holzlasur soll einen Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung bieten und sollte daher die entsprechenden Eigenschaften besitzen.

Folgende Hinweise sollten Sie unbedingt beachten, um einen möglichst guten Schutz zu gewährleisten:

  • Verwenden Sie hochwertiges Werkzeug und Farbe.
  • Beachten Sie Sicherheits- und Verarbeitungshinweise des Farbenherstellers.
  • Streichen Sie weder in praller Sonne noch bei regnerischem Wetter.

Durch einen regelmäßigen Anstrich wird die Lebensdauer Ihres Gartenhauses wesentlich beeinflusst!

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